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	<title>Wissensdividende</title>
	<link>http://www.wissensdividende.de</link>
	<description>Mit Wissensmanagement Mehrwert schaffen</description>
	<pubDate>Fri, 02 May 2008 03:46:48 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Die Freitags-Frage</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 03:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Träger</dc:creator>
		
	<category>Wissensmanagement</category>
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		<description><![CDATA[Wissensmanagement wird h&#228;ufig als unkonkret und langfristig orientiert erlebt. Das pers&#246;nliche Wissensmanagement kann jedoch ganz einfach operationalisiert werden. Stellen Sie sich dazu die &#8220;Freitags-Frage&#8221;: Wem habe ich in dieser Woche zugeh&#246;rt und was habe ich dabei gelernt?

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissensmanagement wird h&#228;ufig als unkonkret und langfristig orientiert erlebt. Das pers&#246;nliche Wissensmanagement kann jedoch ganz einfach operationalisiert werden. Stellen Sie sich dazu die &#8220;Freitags-Frage&#8221;: Wem habe ich in dieser Woche zugeh&#246;rt und was habe ich dabei gelernt?
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kennzahlen zur Fluktuation</title>
		<link>http://www.wissensdividende.de/index.php/2008/05/01/kennzahlen-zur-fluktuation/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 09:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Träger</dc:creator>
		
	<category>Wissensdividende</category>
	<category>Kennzahlen</category>
	<category>Wissenstransfer</category>
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		<description><![CDATA[Fluktuation entsteht, wenn Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheiden und die frei gewordenen  Stellen durch neue Mitarbeiter besetzt werden. Diese weite Definition wird je nach Betrachtungswinkel eingeschr&#228;nkt:

Die nat&#252;rliche Fluktuation erfasst die Mitarbeiter, die auf Grund ihres Ruhestands oder durch Todesfall aus dem Unternehmen ausscheiden. Die nat&#252;rlich Fluktuation ist weitgehend starr.
Die Mitarbeiterfluktuation i.e.S. bezeichnet die F&#228;lle, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fluktuation entsteht, wenn Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheiden und die frei gewordenen  Stellen durch neue Mitarbeiter besetzt werden. Diese weite Definition wird je nach Betrachtungswinkel eingeschr&#228;nkt:</p>
<ul>
<li>Die nat&#252;rliche Fluktuation erfasst die Mitarbeiter, die auf Grund ihres Ruhestands oder durch Todesfall aus dem Unternehmen ausscheiden. Die nat&#252;rlich Fluktuation ist weitgehend starr.</li>
<li>Die Mitarbeiterfluktuation i.e.S. bezeichnet die F&#228;lle, in denen Mitarbeiter freiwillig und vorzeitig aus dem Unternehmen ausscheiden. Sie wird auch als unternehmensexterne Fluktuation bezeichnet und ist die eigentlich interessante Kennzahl, da sie vom Unternehmen beeinflussbar ist.</li>
</ul>
<p>Die Fluktuationsquote gibt an, wie viel Prozent der Belegschaft j&#228;hrlich von einer der Fluktuationsarten betroffen sind. Im Bereich Wissensmanagement ist die Fluktuationsquote eine wichtige Kennzahl, da ausscheidende Mitarbeiter einen Wissensverlust f&#252;r das Unternehmen bedeuten.</p>
<p>In einem Interview mit der Zeitschrift &#8220;Impulse&#8221; (April 2008) nennt der Unternehmensberater Professor Hermann Simon drei Kennzahlen zur Mitarbeiterfluktuation: Deutsche Spitzenunternehmen weisen demnach nur 2,7% j&#228;hrliche Fluktuation auf, wohingegen der deutsche Mittelwert bei 7,3% liegt.</p>
<p>Richtige Probleme haben dagegen die Chinesen: In dem gleichen Artikel werden f&#252;r China 25% j&#228;hrliche Mitarbeiterfluktuation genannt. Somit wird in einem chinesischen Unternehmen statistisch die gesamte Belegschaft alle vier Jahre ausgetauscht. Kann dort die Wissensdivende zur Auszahlung gelangen?
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissensverlust durch Rente kaum Thema</title>
		<link>http://www.wissensdividende.de/index.php/2008/04/26/wissensverlust-durch-rente-kaum-thema/</link>
		<comments>http://www.wissensdividende.de/index.php/2008/04/26/wissensverlust-durch-rente-kaum-thema/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 06:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Träger</dc:creator>
		
	<category>Kennzahlen</category>
	<category>Wissenstransfer</category>
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		<description><![CDATA[Nur wenige Unternehmen f&#252;rchten heute schon den Wissensverlust, der ihnen &#8220;morgen&#8221; in Form des Ruhestands wichtiger Mitarbeiter bevorsteht. Dieses mangelnde Problembewusstsein trifft man  nicht nur bei uns, sondern auch in den USA an. Folgende Zahlen belegen dies:
Bei einer von Monster.com im Sommer 2007 unter 550 HR-Managern durchgef&#252;hrten Studie gaben lediglich 12% der Teilnehmer an, sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wenige Unternehmen f&#252;rchten heute schon den Wissensverlust, der ihnen &#8220;morgen&#8221; in Form des Ruhestands wichtiger Mitarbeiter bevorsteht. Dieses mangelnde Problembewusstsein trifft man  nicht nur bei uns, sondern auch in den USA an. Folgende Zahlen belegen dies:</p>
<p>Bei einer von Monster.com im Sommer 2007 unter 550 HR-Managern durchgef&#252;hrten Studie gaben lediglich 12% der Teilnehmer an, sie w&#252;rden die &#8220;Verrentung des Wissens&#8221; als wichtiges Thema sehen. Und dies, obwohl die gleichen Teilnehmer nach eigenem Bekunden bis 20% ihrer Belegschaft im n&#228;chsten Jahrzehnt in Rente gehen sehen.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verstehen erleichtert das Lernen</title>
		<link>http://www.wissensdividende.de/index.php/2008/03/24/verstehen-erleichtert-das-lernen/</link>
		<comments>http://www.wissensdividende.de/index.php/2008/03/24/verstehen-erleichtert-das-lernen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 22:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Träger</dc:creator>
		
	<category>Wissensdividende</category>
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		<description><![CDATA[Der &#220;berschrift &#8220;Verstehen erleichtert das Lernen&#8221; kann man zustimmen, da es eine Alltagserfahrung widerspiegelt. Jeff Moser hat ein tolles Beispiel geliefert, den Wahrheitsgehalt des Beitrags-Titels anschaulich zu demonstrieren:
In seinem Blog bittet Jeff Moser die Leser, sich in den n&#228;chsten 20 Sekunden die folgenden Buchstaben- und Zahlenreihen zu merken – versuchen Sie es doch auch gleich:


T, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#220;berschrift &#8220;Verstehen erleichtert das Lernen&#8221; kann man zustimmen, da es eine Alltagserfahrung widerspiegelt. <a href="http://www.moserware.com/2008/03/what-does-it-take-to-become-grandmaster.html">Jeff Moser hat ein tolles Beispiel</a> geliefert, den Wahrheitsgehalt des Beitrags-Titels anschaulich zu demonstrieren:</p>
<p>In seinem Blog bittet Jeff Moser die Leser, sich in den n&#228;chsten 20 Sekunden die folgenden Buchstaben- und Zahlenreihen zu merken – versuchen Sie es doch auch gleich:</p>
<ul>
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm">T, E, X, A, S, O, H, I, O, V, E, R, M, O, N, T, R, H, O, D, E, I, S, L, A, N, D</div>
</li>
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm">2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19, 23, 29, 31, 37, 41</div>
</li>
</ul>
<p>Die Zeit ist um? Dann rezitieren Sie mit geschlossenen Augen m&#246;glichst viele der Buchstaben und Zahlen. Wie weit sind Sie gekommen?</p>
<p>Es gibt zwei grunds&#228;tzlich verschiedene M&#246;glichkeiten, die gestellte Aufgabe zu l&#246;sen. Eine erste Art der Probleml&#246;sung ist es, sich die Abfolge der Zeichen rein mechanisch zu memorieren. Ohne besonderes Training schaffen Sie es &#252;blicherweise, 7-8 Zeichen wiederzugeben.</p>
<p>Vielleicht haben Sie aber auch den Zusammenhang der Zeichen, ihre Syntax, erkannt. Dies ist die zweite, elegantere Art, die gestellte Aufgabe zu l&#246;sen. In den Buchstaben sind die Daten &#8220;Texas&#8221;, &#8220;Ohio&#8221;, &#8220;Vermont&#8221; und &#8220;Rhode Island&#8221; versteckt. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt, kann die Zahlenreihe als &#8220;Abfolge der Primzahlen bis einschlie&#223;lich 41&#8243; erkannt werden.</p>
<p>Interessanterweise erlaubt das Verstehen, die gestellte Aufgabe mit weniger &#8220;Lernen&#8221; besser zu l&#246;sen. Wer den Zusammenhang der Zeichen erkennen kann, muss nur 6 Wissenseinheiten wiedergeben: Vier US-Bundesstaaten und die Wissensbasis &#8220;Primzahlen&#8221; mit ihrer Einschr&#228;nkung &#8220;bis einschlie&#223;lich 41&#8243;.</p>
<p>Ein sch&#246;nes Beispiel, wie Hintergrundwissen Aufgabenstellungen vereinfachen kann.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissenstransfer verk&#252;rzt Einarbeitungszeit um ein Drittel</title>
		<link>http://www.wissensdividende.de/index.php/2008/03/21/wissenstransfer-verkurzt-einarbeitungszeit-um-ein-drittel/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 22:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Träger</dc:creator>
		
	<category>Kennzahlen</category>
	<category>Wissenstransfer</category>
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		<description><![CDATA[Wenn Fach- und F&#252;hrungskr&#228;fte den Job wechseln, geht oft wertvolles Wissen verloren. Ein Grund daf&#252;r ist, dass nach einer Studie der Delphi-Group 42% des Unternehmenswissens lediglich in den K&#246;pfen der Mitarbeiter existiert. Dieses implizite Wissen ausscheidender Experten zu bewahren ist Anliegen verschiedener Wissenstransfer-Konzepte, wie der VW-Wissensstafette, Nova-PE oder W-Transfer.
Der strategische Nutzen der Wissenstransfer-Ma&#223;nahmen liegt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Fach- und F&#252;hrungskr&#228;fte den Job wechseln, geht oft wertvolles Wissen verloren. Ein Grund daf&#252;r ist, dass nach einer Studie der Delphi-Group 42% des Unternehmenswissens lediglich in den K&#246;pfen der Mitarbeiter existiert. Dieses implizite Wissen ausscheidender Experten zu bewahren ist Anliegen verschiedener Wissenstransfer-Konzepte, wie der VW-Wissensstafette, Nova-PE oder <a title="Wissenstransfer W-Transfer" href="http://www.traeger-management.de/wissensmanagement/w-transfer.php" target="_blank">W-Transfer</a>.</p>
<p>Der strategische Nutzen der Wissenstransfer-Ma&#223;nahmen liegt in der Sicherung unternehmenskritischen Wissens. Dieser Nutzen l&#228;sst sich naturgem&#228;&#223; schwer quantifizieren.</p>
<p>Vom ausscheidenden auf den nachr&#252;ckenden Mitarbeiter &#252;bertragenes Erfahrungs- und Handlungswissen erleichtert aber auch die Einarbeitung. Bei VW geht man davon aus, dass durch Wissenstransfer-Ma&#223;nahmen die Einarbeitungszeit um 30% gesenkt werden kann. Dieser Nutzen kann in Euro und Cent ausgedr&#252;ckt werden und Grundlage eines <a title="Evidenzbasiertes Wissensmanagement EbWM" href="http://www.wissensdividende.de/index.php/2008/03/20/evidenzbasiertes-wissensmanagement-ebwm/">Evidenzbasierten Wissensmanagements</a> sein.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Evidenzbasiertes Wissensmanagement, EbWM</title>
		<link>http://www.wissensdividende.de/index.php/2008/03/20/evidenzbasiertes-wissensmanagement-ebwm/</link>
		<comments>http://www.wissensdividende.de/index.php/2008/03/20/evidenzbasiertes-wissensmanagement-ebwm/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 22:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Träger</dc:creator>
		
	<category>Web 2.0</category>
	<category>Kennzahlen</category>
	<category>EbWM</category>
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		<description><![CDATA[Machen Sie etwas, weil andere es &#8220;auch so&#8221; machen? Denken Sie &#252;ber eine Wiki-L&#246;sung zur Dokumentation nach, weil gerade jeder das Web 2.0 hochjubelt? Oder gehen Sie &#252;berlegter an die Dinge ran, treten vielleicht auch mal einen Schritt zur&#252;ck, um Entscheidungen mit ein wenig Abstand und verbesserter Informationsgrundlage besser treffen zu k&#246;nnen?
Die zweite Sichtweise entspricht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Machen Sie etwas, weil andere es &#8220;auch so&#8221; machen? Denken Sie &#252;ber eine Wiki-L&#246;sung zur Dokumentation nach, weil gerade jeder das Web 2.0 hochjubelt? Oder gehen Sie &#252;berlegter an die Dinge ran, treten vielleicht auch mal einen Schritt zur&#252;ck, um Entscheidungen mit ein wenig Abstand und verbesserter Informationsgrundlage besser treffen zu k&#246;nnen?</p>
<p>Die zweite Sichtweise entspricht derjenigen eines Evidenzbasierten Managements, EbM.  Evidenzbasiertes Management bezeichnet eine Art und Weise der Unternehmensf&#252;hrung, bei der &#8220;Managemententscheidungen durch expliziten Gebrauch bestm&#246;glicher wissenschaftlicher Methoden und Befunde getroffen werden&#8221;, so <a href="http://www.fachverlag.de/zoe/brodbeck.html" target="_blank">Felix C. Brodbeck</a> in seinem zu EbM einf&#252;hrenden Artikel der <a title="ZOE" href="http://www.fachverlag.de/zoe/" target="_blank">Zeitschrift Organisationsentwicklung</a>, 1/2008.</p>
<p>Evidenzbasiertes Management ist an f&#252;r sich nicht neu. Es ist eine konsequente Weiterentwicklung der QM-Bewegung und deren Streben nach Verbesserung. Statistical Process Control, TPM und andere Konzepte stellen Zwischenschritte auf dem Weg zu Management-Konzepten wie <a title="Six Sigma" href="http://www.six-sigma-tutor.de/" target="_blank">Six Sigma</a> dar. Und gerade Six Sigma inspiriert das Management und die Beratungsbranche nach wie vor durch sein strikt faktenorientiertes Vorgehen. Der Autor dieses Blogs beispielsweise wurde von Six Sigma so gepr&#228;gt, dass er seit 2003 unter dem Claim &#8220;Fakten f&#252;r Entscheider&#8221; die <a title="Dr. Tr&#228;ger Managementberatung" href="http://www.traeger-management.de/" target="_blank">Dr. Tr&#228;ger Managementberatung</a> betreibt.</p>
<p>Doch was bedeutet EbM f&#252;r das Wissensmanagement? Wie sieht ein EbWM, ein Evidenzbasiertes Wissensmanagement, aus?</p>
<ul>
<li>Als wesentlichstes Kriterium verzichtet ein EbWM auf den medialen Hype. In F&#228;llen, in denen ein papierbasiertes Organisationshandbuch besser passt als das Intranet-Wiki und dies faktenbasiert belegt werden kann, wird ein evidenzbasiert agierender Wissensmanager die Papierversion bef&#252;rworten.</li>
<li>Zudem wird f&#252;r ein EbWM ein Meta-Wissensmanagement ben&#246;tigt. Dieses Meta-Wissensmanagement liefert die Zahlen, Daten und Fakten, die evidenzbasierte Entscheidungen zum Wissensmanagement erst erm&#246;glichen.</li>
</ul>
<p>Eingebettet werden diese speziellen Aspekte in eine Unternehmenskultur, die dem Evidenzbasierten Management als solchen den notwendigen Stellenwert sichert. Denn nur dann werden die Vorgehensweise und Ergebnisse eines EbWM akzeptiert und finden Niederschlag im betrieblichen Alltag.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Den ROI im Wissensmanagement nutzen</title>
		<link>http://www.wissensdividende.de/index.php/2008/03/18/den-roi-im-wissensmanagement-nutzen/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 00:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Träger</dc:creator>
		
	<category>Wissensdividende</category>
	<category>Kennzahlen</category>
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		<description><![CDATA[Der gestrige Beitrag zitierte die Behauptung, dass dem Wissensmanagement griffige Kennzahlen wie der ROI fehlten. Wer diese Aussage nicht unkritisch hinnehmen will, muss sich also fragen, warum denn der ROI nicht zur Beurteilung der Wissensmanagement-Aktivit&#228;ten genutzt werden kann? Und vor allem: Gibt es auch Situationen, wo die Kennzahl des ROI eine Berechtigung hat?
Der ROI - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.wissensdividende.de/index.php/2008/03/17/cios-skeptisch-beim-mehrwert-von-web-20/">gestrige Beitrag</a> zitierte die Behauptung, dass dem Wissensmanagement griffige Kennzahlen wie der ROI fehlten. Wer diese Aussage nicht unkritisch hinnehmen will, muss sich also fragen, warum denn der ROI nicht zur Beurteilung der Wissensmanagement-Aktivit&#228;ten genutzt werden kann? Und vor allem: Gibt es auch Situationen, wo die Kennzahl des ROI eine Berechtigung hat?</p>
<p>Der ROI - Return on Investment - ist die Spitzenkennzahl des Du-Pont-Kennzahlensystems, dessen Ziel in der Steuerung eines divisionalen Konzerns liegt. Die Kennzahl ROI gibt an, wie gut sich ein investierter Euro in einem Gesch&#228;ftsbereich verzinst. Damit erm&#246;glicht der ROI, die knappe Ressource Kapital in die produktivste Verwendung innerhalb eines Unternehmens zu lenken. Das Kennzahlensystem basiert auf den Gr&#246;&#223;en Umsatz, Umsatzkosten und betrieblicher Verm&#246;genseinsatz. Hier werden schon zwei diskutable Aspekte deutlich:</p>
<ol>
<li>Der ROI wurde mit einer komplett anderen Zielsetzung entwickelt. Sein Fokus liegt auf Unternehmen oder Unternehmensteilen, nicht aber auf Einzelaktivit&#228;ten wie z. B. der Einf&#252;hrung eines Wissensmanagement-Tools.</li>
<li>Es k&#246;nnen dem internen Supportprozess Wissensmanagement keine Ums&#228;tze direkt zugeordnet werden: Welcher Teil des Umsatzes ist dem Wissensmanagement urs&#228;chlich zu verdanken? Dies Frage l&#228;sst sich nicht beantworten, weshalb eine f&#252;r die Berechnung wichtige Gr&#246;&#223;e nicht zur Verf&#252;gung steht.</li>
</ol>
<p>Dabei h&#228;tte die Verwendung des ROI einen gro&#223;en Vorteil: Der ROI ist in der Praxis bekannt und gel&#228;ufig. Er erm&#246;glicht den schnellen Rentabilit&#228;tsvergleich verschiedener Alternativen der  Kapitalverwendung. Kein Wunder, dass man versucht ist, den ROI wo immer m&#246;glich zu nutzen.</p>
<p>Mit einem Kniff – und einem halb zugedr&#252;ckten Auge - ist dies in manchen Situationen sogar m&#246;glich. Durch mathematische Umformung kann man den Umsatz aus der Definition des ROI eliminieren, es bleibt dann der Ausdruck: ROI = Gewinn/eingesetztes Kapital mal 100.</p>
<p>Das eingesetzte Kapital l&#228;sst sich ermitteln. Der Gewinn ist definiert als Umsatz minus Kosten. Soll sich hier die Katze in den Schwanz bei&#223;en? Nein. Betrachtet man eine durch die zu beurteilende Wissensmanagement-Aktivit&#228;t insgesamt verursachte Kostenersparnis im Sinne einer Opportunit&#228;tsanalyse als Umsatz und zieht die Summe der verursachten Kosten ab, erh&#228;lt man den „Gewinn“ der Wissensmanagement-Aktivit&#228;t.</p>
<p>Dies gilt nat&#252;rlich nur f&#252;r den engen Anwendungsbereich, wo eine vorher/nachher Kostensituation urs&#228;chlich mit dem Wissensmanagement in Verbindung gebracht und &#252;ber den Gesamtzeitraum der Aktivit&#228;t ermittelt werden kann. Wo dies zutrifft, kann man nun den ROI berechnen.</p>
<p>Trotzdem ist der ROI im Wissensmanagement nur mit Vorsicht zu genie&#223;en: Die Wissensdividende wird in der Zukunft geerntet, der ROI misst die Vergangenheit.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>CIOs skeptisch beim Mehrwert von Web 2.0</title>
		<link>http://www.wissensdividende.de/index.php/2008/03/17/cios-skeptisch-beim-mehrwert-von-web-20/</link>
		<comments>http://www.wissensdividende.de/index.php/2008/03/17/cios-skeptisch-beim-mehrwert-von-web-20/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 07:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Träger</dc:creator>
		
	<category>Wissensdividende</category>
	<category>Web 2.0</category>
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		<description><![CDATA[Das CIO-Magazin hat 311 IT-Entscheider nach deren Einstellung zu web-basierten Technologien und dem Einsatz von Web-2.0-Tools befragt. Demnach sind Unternehmen, die Wikis, Blogs, RSS-Feeds oder auch Social Networks einsetzen, nach wie vor in der Minderheit. Lediglich 30% der befragten CIOs gaben an, Wikis als interne Applikation anzubieten. F&#252;r Blogs war die Zahl noch geringer: In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a title="CIO-Magazin" href="http://www.cio.com/" target="_blank">CIO-Magazin</a> hat 311 IT-Entscheider nach deren Einstellung zu web-basierten Technologien und dem Einsatz von Web-2.0-Tools befragt. Demnach sind Unternehmen, die Wikis, Blogs, RSS-Feeds oder auch Social Networks einsetzen, nach wie vor in der Minderheit. Lediglich 30% der befragten CIOs gaben an, Wikis als interne Applikation anzubieten. F&#252;r Blogs war die Zahl noch geringer: In nur 23% der Unternehmen stellt die IT im Intranet Blogs bereit.</p>
<p>In dem <a href="http://www.cio.com/article/197000">Artikel</a> wird auch &#252;ber die Gr&#252;nde mangelnder Akzeptanz spekuliert. Nach Meinung eines Analysten ist der nach wie vor schwer kalkulierbare Mehrwert der Web-2.0-Werkzeuge ma&#223;geblich f&#252;r deren zur&#252;ckhaltenden Einsatz. Es fehlten griffige Kennzahlen wie der ROI.</p>
<p>Warum der ROI aber oftmals ungeeignet zur Beurteilung von WM-Aktivit&#228;ten ist, werde ich im n&#228;chsten Artikel der Wissensdividende darstellen.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>100 Unternehmen, die 2008 das Wissensmanagement beeinflussen</title>
		<link>http://www.wissensdividende.de/index.php/2008/03/16/100-unternehmen-die-2008-das-wissensmanagement-beeinflussen-3/</link>
		<comments>http://www.wissensdividende.de/index.php/2008/03/16/100-unternehmen-die-2008-das-wissensmanagement-beeinflussen-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 04:58:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Träger</dc:creator>
		
	<category>Wissensdividende</category>
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		<description><![CDATA[Das KMWorld-Magazin ver&#246;ffentlicht jedes Jahr eine Liste der 100 Unternehmen, die f&#252;r die technologische Entwicklung im Bereich Wissensmanagement aktuell ma&#223;geblich sind. Auf der gerade publizierten Liste f&#252;r das Jahr 2008 finden sich nat&#252;rlich die Namen von Google, Microsoft, HP, IBM und anderen Branchengr&#246;&#223;en.
Doch auch weniger bekannte Firmen werden von der Jury zu den wichtigen Treibern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a title="KMWorld" href="http://www.kmworld.com/">KMWorld-Magazin</a> ver&#246;ffentlicht jedes Jahr eine Liste der 100 Unternehmen, die f&#252;r die technologische Entwicklung im Bereich Wissensmanagement aktuell ma&#223;geblich sind. Auf der gerade publizierten Liste f&#252;r das Jahr 2008 finden sich nat&#252;rlich die Namen von Google, Microsoft, HP, IBM und anderen Branchengr&#246;&#223;en.</p>
<p>Doch auch weniger bekannte Firmen werden von der Jury zu den wichtigen Treibern der technologischen Entwicklung gerechnet. So auch <a title="Teragram" href="http://www.teragram.com/">Teragram</a>. Kennen Sie nicht? Das kann sich durchaus z&#252;gig &#228;ndern, denn die Firma ist mit keinem geringeren Anspruch angetreten, als aus nat&#252;rlichsprachigen Texten die enthaltenen relevanten Informationen zu extrahieren.</p>
<p>Kriterien f&#252;r eine Aufnahme in die Liste sind die Rolle als Innovator im Knowledge-Management-Markt und der Effekt der entwickelten Technologie, Produkte und Services auf die Kunden. Die Jury besteht neben Redaktionsmitarbeitern aus Wissensmanagement-Praktikern, -Sachverst&#228;ndigen, und -Analysten.</p>
<p>Die vollst&#228;ndige Liste finden Sie unter <a title="100-Companies-That-Matter-in-Knowledge-Management-2008" href="http://www.kmworld.com/Articles/Editorial/Feature/KMWorld-100-Companies-That-Matter-in-Knowledge-Management-2008-41029.aspx">100 Companies That Matter in Knowledge-Management 2008</a>. KMWorld ist eine amerikanische Publikation mit den Schwerpunkten Content-, Wissens- und Dokumentenmanagement. 
</p>
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		<title>Vom Zeichen zum Wissen</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 05:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Träger</dc:creator>
		
	<category>Wissensdividende</category>
	<category>Wissensmanagement</category>
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		<description><![CDATA[Zeichen, Daten, Information und Wissen: Diese Begriffe werden stets im Zusammenhang mit Wissensmanagement gebraucht und viele Menschen verwenden sie intuitiv. Nat&#252;rlich haben sich bereits Heerscharen von Autoren &#252;ber die definitorische Abgrenzung der Begriffe Gedanken gemacht. Eine &#252;bliche Abgrenzung lautet wie folgt:

Zeichen: Zeichen sind unterscheidbare Symbole, denen eine Bedeutung zugewiesen wurde. Zeichen sind beispielsweise: 1, C, 0, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeichen, Daten, Information und Wissen: Diese Begriffe werden stets im Zusammenhang mit Wissensmanagement gebraucht und viele Menschen verwenden sie intuitiv. Nat&#252;rlich haben sich bereits Heerscharen von Autoren &#252;ber die definitorische Abgrenzung der Begriffe Gedanken gemacht. Eine &#252;bliche Abgrenzung lautet wie folgt:</p>
<ul>
<li>Zeichen: Zeichen sind unterscheidbare Symbole, denen eine Bedeutung zugewiesen wurde. Zeichen sind beispielsweise: 1, C, 0, H, F, €.</li>
<li>Daten: Eine Syntax gruppiert Zeichen zu gr&#246;&#223;eren Einheiten, einer Menge von Zeichen. Daten k&#246;nnen daher nach syntaktischen Kriterien auf Korrektheit gepr&#252;ft werden. Daten sind beispielsweise: „100“, „CHF“ oder auch „10F“.</li>
<li>Information: Information entsteht, indem Daten ein Bedeutungszusammenhang zugewiesen wird. Eine Information liegt also vor, wenn man z. B. schreibt: „100 € = 156 CHF“. Information ist damit an eine konkrete Situation oder einen konkreten Sachverhalt gebunden.</li>
<li>Wissen: Wissen ist die Verkn&#252;pfung von Informationen mit den Kompetenzen zur Anwendung oder Weiterentwicklung des Wissens. Wissen liegt vor, wenn wir beispielsweise &#252;ber „Wechselkursver&#228;nderungen“ sprechen.</li>
</ul>
<p>Der Weg vom Zeichen zum Wissen folgt damit einem hierarchischen Aufbau. Wissen ist die K&#246;nigsdisziplin in diesem Quartett.
</p>
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