Wissenstransfer verkürzt Einarbeitungszeit um ein Drittel

Wenn Fach- und Führungskräfte den Job wechseln, geht oft wertvolles Wissen verloren. Ein Grund dafür ist, dass nach einer Studie der Delphi-Group 42% des Unternehmenswissens lediglich in den Köpfen der Mitarbeiter existiert. Dieses implizite Wissen ausscheidender Experten zu bewahren ist Anliegen verschiedener Wissenstransfer-Konzepte, wie der VW-Wissensstafette, Nova-PE oder W-Transfer.

Der strategische Nutzen der Wissenstransfer-Maßnahmen liegt in der Sicherung unternehmenskritischen Wissens. Dieser Nutzen lässt sich naturgemäß schwer quantifizieren.

Vom ausscheidenden auf den nachrückenden Mitarbeiter übertragenes Erfahrungs- und Handlungswissen erleichtert aber auch die Einarbeitung. Bei VW geht man davon aus, dass durch Wissenstransfer-Maßnahmen die Einarbeitungszeit um 30% gesenkt werden kann. Dieser Nutzen kann in Euro und Cent ausgedrückt werden und Grundlage eines Evidenzbasierten Wissensmanagements sein.

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Autor: Thomas Träger
Datum: Friday, 21. March 2008 23:18
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